Empfehlungswidget SiegelEmpfehlungswidget Siegel ohne Beschriftung
Empfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget Stern leer
SUPER

Bei uns wird Ihrem Vierbeiner individuell, effizient und vor allem schnell geholfen. Wir setzen all unser Wissen für Ihren tierischen Liebling ein!

 

Wir decken sowohl diagnostisch als auch therapeutisch das Gebiet der Inneren Medizin beim Kleintier ab.

Die Innere Medizin im engeren Sinne lässt sich in mehrere Fachbereiche unterteilen:

  • Erkrankungen der hormonbildenden Organe (Endokrinologie)
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (Gastroenterologie) und der Darmanhangsdrüsen (Leber, Bauchspeicheldrüse)
  • Hämatologie (Erkrankungen des Blutes) und immunologische Erkrankungen
  • Infektionskrankheiten
  • Erkrankungen der Nieren und der harnleitenden Wege (Nephrologie und Urologie)
  • Erkrankungen des Respirationstrakts (Lunge und der Atemwege)

Wichtige diagnostische Hilfsmittel der Internistik, neben einer gründlichen Erfassung der Krankengeschichte und der klinischen Untersuchung, sind Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren. Die Veränderungen im Bauchraum werden mittels digitalen Ultraschalles, nicht-invasiv, untersucht. Eine umfangreiche Endoskopieausstattung ermöglicht uns die Durchführung von Broncho-, Rhino-, Gastro- und Rektoskopien. Unsere Praxis verfügt über ein Labor, wo wir mit Hilfe von Analysegeräte in der Lage sind, sofort notwendige Laboruntersuchungen durchzuführen. Viele Untersuchungsergebnisse liegen uns sofort vor und können direkt mit Ihnen besprochen werden, bei anderen Untersuchungen sind wir auf Fremdlabors angewiesen.

Es können alle relevanten hämatologische (großes Blutbild), blutchemische (Organwerte) Untersuchungen und Urinuntersuchungen Ihres Vierbeiners mit minimalen Wartezeiten vor Ort im praxiseigenen Labor durchgeführt werden. Mit unserem Mikroskop ermöglichen wir die Untersuchung von Blutausstrichen, dermatologischen Proben und Urin.

Auch endokrinologische Untersuchungen (Hormontests), serologische Untersuchungen (Untersuchung auf Infektionserreger), Blutgerinnungstests, Kotuntersuchungen, Zytologie, patho-histologische Untersuchung und bakteriologische Urinuntersuchung werden angeboten. Hier arbeiten wir eng mit den führenden Labors in der tiermedizinischen Diagnostik zusammen, die die Proben täglich abholen und noch am gleichen Tag zur Untersuchung in das Großlabor bringen.

(Magenspiegelung/Gastroskopie, Lungenspiegelung/Bronchoskopie, Nasenspiegelung/Rhinoskopie) – diese Untersuchungen werden bei wiederkehrenden Magen-/Darmbeschwerden (Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen etc.), bei chronischen Atembeschwerden oder Husten sowie bei chronischem Nasenausfluss oder Fremdkörperverdacht durchgeführt.

Unser Team berät Sie gerne!

Ursprung
Die TPLO wurde vom amerikanischen Tierarzt Dr. Barclay Slocum in den 1980er-Jahren entwickelt und ein Novum in der Kleintierchirurgie patentiert. In den 90er-Jahren lehrte Dr. Slocum die neue OP-Methode interessierten Kleintierchirurgen und präsentierte eindrucksvolle Erfolge der TPLO. So nahmen beispielsweise Schlittenhunde nach der Operation wieder erfolgreich an den extremen Alaska-Schlittenhunderennen teil und Kniegelenksarthrosen heilten postoperativ wieder ab.
 

Theorie
Die Grundlage der TPLO ist, dass sie erfolgreich die Instabilität, den sogenannten „Cranial Tibial Thrust“ (Vorschub des Schienbeins/Schubladenphänomen), der bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes im Kniegelenk auftritt, verhindert.

Anders als wir Menschen haben Hunde eine schräge Gelenkfläche („Slope“). Diese Neigung der Schienbeingelenkfläche beträgt üblicherweise zwischen 20° und 30°, kann aber in extremen Fällen sogar mehr als 40° betragen. Wie ein Wagen auf einer schrägen Fläche hat die Gelenkwalze des Oberschenkelknochens die Tendenz diese Schräge herabzurutschen. Ein gesundes vorderes Kreuzband verhindert dies jedoch.

Das vordere Kreuzband ist bei jedem Schritt, den der Hund macht, unter einer gewissen Spannung. Wenn das Kreuzband beim Springen oder Rennen verletzt wird und erste Risse bekommt, kann es aufgrund der permanenten Spannung nicht mehr von alleine abheilen. Die Verletzung des Kreuzbandes führt zu einer Entzündung im Kniegelenk.

Die bei einer Gelenksentzündung in großem Maße gebildeten Entzündungsenzyme (Metalloproteasen) greifen das bereits geschädigte Kreuzband sowie den Gelenkknorpel an. Das Kreuzband wird dadurch weiter geschwächt und es entwickelt sich eine Arthrose. Wie ein morsches Schiffstau, das unter Spannung steht, reisst das vordere Kreuzband irgendwann, meist bei einer normalen Belastungssituation des Kniegelenks („Minor Trauma“), vollständig. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits eine fortgeschrittene Arthrose im Kniegelenk zu beobachten.
 

Klinische Symptomatik
Meist geht dem eigentlichen Kreuzbandriss eine Lahmheit an der betroffenden Hintergliedmasse voraus, die beim Spielen, Toben oder Hundesport aufgetreten ist. Nicht selten stellt der konsultierte Tierarzt dann die Diagnose „Zerrung“ oder „Verstauchung“ und verabreicht ein Schmerzmittel. Dem Hund geht es nach einer mehrtägigen Ruhighaltung meist wieder besser.

Tatsächlich ist es aber zu einem Anriss des vorderen Kreuzbandes gekommen und eine Arthrose beginnt sich zu entwickeln. In der Folgezeit tritt nach dem Aufstehen immer mal wieder eine kleine Lahmheit auf, die nach kurzer Einlaufzeit meist verschwindet. Der Hund springt nicht mehr so gerne ins Auto oder läuft die Treppen nicht mehr ganz so spontan hoch.

Auch das Hinsetzen klappt nicht ganz so beschwerdefrei. Wenn dann das Knie noch einmal vom Tierarzt untersucht wird, stellt dieser beim Röntgen eine Arthrose fest. Es werden Schmerzmittel verabreicht und dem Hund geht es anschließend wieder besser. Da das Kreuzband nur angerissen ist, wird auch diesmal keine Instabilität des Kniegelenks festgestellt und die Kreuzbandverletzung übersehen. Als der Hund dann irgendwann auf der Wiese mit anderen Hunden herumtollt, jault er plötzlich kurz auf und kommt stark humpelnd zu seinem Besitzer zurück.

Die Diagnose beim Tierarzt: Kreuzbandriss, fortgeschrittene Arthrose und eventuell zusätzlich ein Meniskusschaden.
 

OP-Methode
Bei der Operation erfolgt ein viertelkreisförmiger Knochenschnitt am oberen Ende des Schienbeins. Anschließend wird die Gelenkfläche des Schienbeinknochens nach einem zuvor berechneten Maß nach hinten rotiert. In dieser neuen Position wird sie mit einer Knochenplatte und Schrauben fixiert. Durch die Rotation wird die Neigung der Gelenkfläche reduziert. Das Ziel ist eine postoperative Neigung von 5°.

Der Winkel zwischen Kniescheibenband und Gelenkfläche beträgt dann etwa 90°. In Versuchen wurde festgestellt, dass bei dieser Neigung der Cranial tibial thrust neutralisiert und die Spannung des vorderen Kreuzbandes (wenn es noch nicht vollständig gerissen ist) deutlich reduziert wird. Sogenannte „Second Look“-Arthroskopien 2 Jahre nach einer TPLO konnten zeigen, dass bei 16 von 17 Hunden das angerissene Kreuzband noch bestand, der Gelenkknorpel, die Menisken und alle übrigen Gelenkstrukturen völlig normal und gesund waren.

Die Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, mittels welcher die Diagnose einer Herzerkrankung sicher zu stellen ist.
Es wird durch eine bildliche Darstellung des Herzinneren mit jeder einzelnen Herzstruktur und eine sehr genaue Beurteilung die Größe sowie die Funktion des Herzens ermöglicht. Außerdem dient sie dazu, den Schwergrades von Erkrankungen zu erfassen und damit die Patienten individuell und optimal auf eine Therapie einzustellen. Des Weiteren kann z. B. eine Einschätzung eines Narkoserisikos vorgenommen werden. Dies ist ein wesentlicher Vorteil der Echokardiographie gegenüber der konventionellen Röntgenaufnahme, die lediglich die Herzsilhouette nur als Verschattung darstellt. Dennoch kann die Echokardiographie die Röntgenuntersuchung nicht ersetzen, da die beide bildgebenden Verfahren komplementär anzuwenden sind. z.B. die Folgen des Herzversagens sind röntgenologisch sehr gut darstellbar. Die genaue Diagnose der Art der Herzerkrankung und damit die Grundlage jeglicher Therapie bleibt sicher nur der Herzultraschalluntersuchung vorbehalten.
Diese Untersuchungsmethode ist völlig schmerzfrei und wird von Hunden und Katzen ohne Sedation sehr gut toleriert. Wir legen unsere Patienten dabei auf einen speziellen Lochtisch, um den Schallkopf für die Tiere bequem an den Brustkorb anlegen zu können.

Mittels des Herzultraschalls können nichtinvasiv und sehr genau die Größe sowie die Funktion des Herzens erfasst und damit Herzerkrankungen diagnostiziert werden. Die Echokardiograpie ist meist Grundlage der Diagnosestellung von Herzerkrankung und dient außerdem dazu, den Schweregrades von Erkrankungen zu erfassen und damit die Patienten optimal und individuell auf eine Therapie einzustellen.

Unser umfangreiches Leistungsspektrum beinhaltet:


Vorsorgemedizin

  • Untersuchung vor jeder Impfung
  • Parasitenprophylaxe
  • Futterberatung
  • Altersvorsorgeuntersuchungen
  • Mikrochipimplantation
  • HD-, ED- und OCD-Untersuchung

Diagnostik

  • Ultraschall
  • digitales Röntgen
  • Labor
  • EKG
  • Mikroskop
  • Blutdruckmessung

Therapie

  • tierärztliche Hausapotheke
  • Möglichkeit der stationären Aufnahme und Therapie von Intensivpatienten
  • chiropraktische Therapie
    (Diese wird ergänzend zur schulmedizinischen Diagnose und Therapie angeboten. Damit besteht die Möglichkeit der Auswahl der optimalen Therapie sowie die Unterstützung in der postoperativen Phase.)
  • Weichteilchirurgie
    (Kastration und Sterilisation, Kaiserschnitt, Wundversorgung, Magendrehung, Tumorchirurgie etc.)
  • Knochen und Gelenkschirurgie
    (Frakturversorgung, Arthroskopie, Operation von Kreuzbandrissen, Patellaluxationen, Sehnen- und Bandverletzungen etc.)
    Alle größeren Operationen werden bei uns in schonender Inhalationsnarkose durchgeführt und unsere Patienten permanent mittels EKG, Capnographen und Pulsoximeter überwacht.

Hausbesuche